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  • Orientierungshilfe im Dschungel der Berlin-Brandenburger Kulturlandschaft - geordnet nach Genres und Termin(en)
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  • Ermäßigte Preise für Kulturveranstaltungen auch im Vorverkauf sowie bei den Beiträgen
  • Berlin-Brandenburgische Salons in repräsentativen Orten zu kulturellen Themen des Umgangs der Berliner und Brandenburger miteinander sowie mit prominenten Themen oder Gästen
  • Automatischer Fahrplanservice von zu Hause zu den Kulturstätten und zurück

OFFENER BRIEF bezüglich des geplanten Umzugs des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg von Potsdam nach Cottbus

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Dr. Woidke, sehr geehrte Frau Ministerin Dr. Münch, mit großer Überraschung und Bestürzung haben wir aus der Presse erfahren, dass das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur von Potsdam nach Cottbus umziehen soll. Nicht so sehr gilt unsere Sorge unserem eigenen Arbeiten. Unsere Sorge gilt dem demokratischen Prozess und der Kommunikation zwischen allen Beteiligten. Hier wird nach einem möglichen Umzug die Situation für alle nördlichen und westlichen Landkreise ungleich schwerer. Die zentrale Lage Potsdams bietet einen Vorteil für die Landkreise, da alle Wege ins Zentrum führen. Das Mitwirken am politischen Prozess sollte allen Akteuren annähernd gleichermaßen möglich sein. Die dezentrale Ansiedlung des MWFK führt zu mehr Wegen und Fahrten, zu einem Verlust von direkter Kommunikation in den Sitzungswochen der Parlamentarier. Das Mitwirken der Verwaltungsmitarbeiter*innen an Ausschusssitzungen und Parlamentswochen ist mit einem hohen Aufwand verbunden. Die Kommunikation bei ressortübergreifenden Fragen ist nur noch erschwert möglich. Hier sind u. a. die Bildung, die Wirtschaft, aber auch die Staatskanzlei hervorzuheben, mit denen es vielfältige Aufgaben gibt, die gemeinsam gelöst werden müssen. Wir begrüßen den Strukturwandel für die Lausitz und erkennen den großen Umbruch, der hier in eine positive Entwicklung geführt werden muss. Gleichwohl scheint die Umsiedlung eines einzelnen Ministeriums hier nicht zielführend. Wir befürchten, dass es zu einem großen Verlust an Kompetenz und Erfahrung kommen wird, sollten Mitarbeiter*innen des Ministeriums ihre Arbeit nicht in Cottbus fortsetzen können oder wollen. Es braucht für die Lausitz nachhaltige zukunftsweisende Impulse, die neue Perspektiven eröffnen. Ein landesweiter Diskurs, der dem Wandel in der Lausitz gerecht wird und allein die Verantwortung nimmt, wird unsere volle Unterstützung erhalten. Wir Kulturakteur*innen behandeln auf der Bühne und in der Kunst die großen Fragen der Ethik und plädieren für Werte wie Haltung, Offenheit und Toleranz, und von daher stehen wir in einer besonderen Verantwortung, der wir auch gerecht werden wollen. Wir bitten Sie daher, diese Entscheidung zurückzunehmen und mit allen Partner*innen gemeinsam in einen Verständigungsprozess einzutreten, um die hervorragende Arbeit des Ministeriums in Potsdam zu sichern, zu befördern und die Teilhabe aller kulturellen Akteure im Land zu gewährleisten. Bettina Jahnke / Petra Kicherer Intendantin / Geschäftsführende Direktorin Hans Otto Theater Potsdam Sabine Chwalisz / Sven Till Künstlerische Leitung fabrik Potsdam Jens-Uwe Sprengel Künstlerische Leitung T-Werk Mathias Paselk Geschäftsführer Waschhaus Potsdam Alexander Hollensteiner Geschäftsführer Kammerakademie Potsdam Michael Dühn / Heike Bohmann Programmdirektor / Geschäftsführerin Nikolaisaal Potsdam Klaus-Peter Beyer Intendant Deutsches Filmorchester Babelsberg Florian Vogel Künstlerischer Leiter Kleist Forum Koordinator Theater- und Konzertverbund im Land Brandenburg Reinhard Simon/ Ulf Parpart-Hergesell Intendant / Verwaltungsdirektor Uckermärkische Bühnen Schwedt Roland Ott Intendant Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt (Oder) Manuel Soubeyrand Intendant und Geschäftsführer „neue Bühne“ Senftenberg Christine Flieger Geschäftsführerin Brandenburger Theater


Förderung zeitgeschichtlicher und erinnerungskultureller Projekte 2020 ausgeschrieben

Die Kulturverwaltung des Berliner Senats vergibt – vorbehaltlich verfügbarer Haushaltsmittel – Mittel zur Förderung zeitgeschichtlicher und erinnerungskultureller Projekte, die in Berlin realisiert werden. Insbesondere Projekte zu den Themen Nationalsozialismus, SED-Diktatur, Kolonialismus, Migrations- und Demokratiegeschichte sind förderfähig. Ziel des Förderprogramms ist es, vor dem Hintergrund der historischen Verantwortung Berlins zeitgeschichtliche und erinnerungskulturelle Projekte zu fördern. Im Jahr 2020 sollen außerdem – vorbehaltlich verfügbarer Haushaltsmittel – einmalig zusätzliche Projekte mit dem Themenschwerpunkt Zwangsarbeit im Nationalsozialismus gefördert werden; hierfür steht ein zusätzliches Budget von insgesamt 50.000 Euro zur Verfügung. Antragsberechtigt sind öffentliche und private Institutionen, Vereine, fachspezifische Interessengemeinschaften sowie Einzelpersonen. Gefördert werden Projekte, die im sonstigen Fördertableau des Landes Berlin nicht oder nur ungenügend berücksichtigt werden können. Es können nur Projekte gefördert werden, die noch nicht begonnen haben. Frühester Projektbeginn ist der 1. Januar 2020. Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht. Die genauen Ausschreibungsbedingungen und Bewerbungsvoraussetzungen können dem Informationsblatt entnommen werden: http://www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogramme/projektfonds-zeitgeschichte-und-erinnerungskultur/ Über die Auswahl der zu fördernden Projekte sowie über die Bemessung der Förderungsmittel berät der Historische Beirat beim Senator für Kultur und Europa. Anträge sowie alle Anlagen sind elektronisch einzureichen. Eine postalische Zusendung von Bewerbungsunterlagen ist nicht möglich. Die Bewerbungsfrist endet am 15. August 2019! Im Rahmen einer Infoveranstaltung des Kulturförderpunkts Berlin am 28. Mai 2019 von 17:00 bis 19:00 Uhr informieren Mitarbeiterinnen der Kulturverwaltung über die Förderung zeitgeschichtlicher und erinnerungskultureller Projekte. Nähere Informationen über die Veranstaltung finden Sie auf dieser Website : https://www.kulturfoerderpunkt-berlin.de/home/ (Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige verbindliche Anmeldung ist nötig) Link zum elektronischen Antragsformular: https://fms.verwalt-berlin.de/egokuef/egokuefservice/main Kontakt: Christine Krause Christine.Krause@kultur.berlin.de 030-902 28 624


Ausschreibung zur Spartenoffenen Förderung für ein- und zweijährige Vorhaben der Einrichtungen (Förderzeitraum ab September 2019)

Die Kulturverwaltung des Berliner Senats vergibt – vorbehaltlich verfügbarer Haushaltsmittel – Mittel zur Förderung von künstlerischen Projekten aus den einzelnen Sparten sowie für inter- und transdisziplinäre Vorhaben, die in Berlin realisiert werden. Ziel ist es, künstlerische und kulturelle Projekte zu ermöglichen, die dem Selbstverständnis Berlins als weltoffene, kreative und geschichtsbewusste Metropole entsprechen. Antragsberechtigt sind institutionell geförderte Kultureinrichtungen, d.h. Kultureinrichtungen, die regelmäßig aus Bundes-, Landes-, Bezirks- oder DKLB-Mitteln gefördert werden. Das Programm sieht die Förderung ein- und zweijähriger Projekte vor, die im gegenwärtigen Fördertableau der Berliner Kulturverwaltung nicht oder nur ungenügend berücksichtigt werden können (z.B. Koproduktionen, Reihen, Serien, Einzelprojekte usw.). Gefördert werden: • Insbesondere Kooperationsprojekte, bei denen Institutionen mit in Berlin tätigen künstlerischen Akteur*innen der Freien Szene zusammenarbeiten • Projekte und Veranstaltungen von Institutionen, die dem Ziel der Förderung in besonderer Weise entsprechen Es können nur Projekte gefördert werden, die noch nicht begonnen haben. In begründeten Fällen kann eine Förderung über zwei Jahre gewährt werden. Frühester Projektbeginn ist voraussichtlich Mitte September 2019. Die genauen Ausschreibungsbedingungen und Bewerbungsvoraussetzungen können dem Informationsblatt entnommen werden: https://www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogramme/spartenoffene-foerderung/ein-und-zweijaehrige-vorhaben-von-einrichtungen/ Über die Zahl der zu fördernden Projekte sowie über die Bemessung der Fördermittel berät eine unabhängige, interdisziplinär besetzte Jury. Die Jury besteht aus 14 Personen, von denen 7 an den Sitzungen teilnehmen. Anträge sowie alle Anlagen sind elektronisch einzureichen. Eine zusätzliche postalische Zusendung von Bewerbungsunterlagen ist nicht möglich. Die Bewerbungsfrist endet am 03. Juni 2019 um 18:00 Uhr.

Weitere Informationen

Kultursenator Klaus Lederer stellt Leitungsteam für die Komische Oper Berlin ab 2022/23 vor

Auf einer Pressekonferenz in der Komischen Oper Berlin stellte Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa, am heutigen Donnerstag gemeinsam mit Barrie Kosky, Intendant und Chefregisseur, das Leitungsteam des Hauses ab der Spielzeit 2022/23 vor, wenn das Haus in der Behrenstraße für voraussichtlich fünf Jahre generalsaniert wird und das Ensemble in andere Spielstätten ausweichen muss. Mit Susanne Moser, seit 2005 Geschäftsführende Direktorin, und Philip Bröking, seit 2005 Operndirektor, führen zwei enge Mitglieder aus dem aktuellen Leitungsteam der Intendanz von Barrie Kosky ab Sommer 2022 als Ko-Intendant*innen die Komische Oper Berlin durch diese herausfordernde Interimszeit und sorgen für größtmögliche Kontinuität und Stabilität. Künstlerisch gibt Barrie Kosky als Hausregisseur in den Interimsspielzeiten mit zwei Inszenierungen jährlich prägende Impulse für das Profil des Hauses. Damit bleibt er der Komischen Oper und der Stadt Berlin auch über das Ende seiner Intendanz eng verbunden. Barrie Koskys Vertrag als Intendant läuft mit Ende der Spielzeit 2021/22 aus. Ab 2022 ist für das Haus eine auf fünf Jahre angesetzte Generalsanierung geplant, während der das Ensemble an unterschiedlichen Spielstätten in der Stadt Produktionen präsentieren wird. Auch als Ko-Intendant*innen bleiben Susanne Moser Geschäftsführende Direktorin und Philip Bröking Operndirektor. Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa: »Ein so besonderes Haus wie die Komische Oper Berlin, das Saison für Saison für Begeisterung sorgt, kann gerade in der Phase des Umbaus und der Sanierung nur ein gut eingespieltes Team stemmen. Ich bin daher glücklich, dass Susanne Moser und Philip Bröking als wichtige Teile einer bereits gut geölten Maschine die Komische Oper Berlin als Ko-Intendanten ab 2022 leiten werden. Und ich bin glücklich darüber, dass es uns gelungen ist, den Garanten des Erfolges der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky, als kreatives Mastermind am Haus und in der Stadt zu halten. Die enge Verbundenheit mit Berlin, die Barrie Kosky immer betont, findet so ihre konsequente Fortsetzung. Das ist eine runde Sache, auf deren Bühnenergebnisse ich mich schon jetzt freue!«


Berlin und die EU-Kommission vereinbaren Partnerschaft für Europakommunikation

Im Hinblick auf die Europawahlen 2019 haben das Land Berlin und die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland ein Partnerschaftsabkommen zur Europakommunikation unterzeichnet. Mit dem Land Berlin unterhält die Vertretung der Europäischen Kommission eine langjährige Zusammenarbeit, die durch das Partnerschaftsabkommen weiter gefestigt werden soll. Bisher wurden Partnerschaftsabkommen mit Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein, Bremen und Thüringen unterzeichnet. „Gerade im Vorfeld der Europawahlen am 26. Mai 2019 ist mir die Vertiefung der Zusammenarbeit mit dem Land Berlin und den öffentlichen Institutionen, vor allem aber auch der Austausch mit den Berlinerinnen und Berlinern ein besonderes Anliegen. Kaum eine Stadt ist so mit Europa verbunden wie Berlin.“, sagte Richard Kühnel, Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland, nach der Unterzeichnung des Partnerschaftsabkommens und der Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer, ergänzt: „Die enge Zusammenarbeit Berlins mit der Europäischen Kommission ist gerade im Jahr der Europawahl von großer Bedeutung. Nur gemeinsam wird es uns gelingen, die vielschichtigen Probleme Europas zu lösen und die Bürgerinnen und Bürger in ihrer europäischen Identität zu stärken“. Mit den Partnerschaftsvereinbarungen erhält die Zusammenarbeit zwischen der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland und den deutschen Bundesländern einen zusätzlichen formalen Rahmen. Wie in der Vergangenheit sollen weiterhin gemeinsame Projekte durchgeführt werden, wie Bürgerforen, Diskussionsrunden, Workshops und Vorträge in Schulen oder anderen Bildungseinrichtungen. Die thematischen Schwerpunkte der Aktionen orientieren sich an den großen Kommunikationsleitlinien der Europäischen Kommission. In diesem Rahmen werden spezifische Schwerpunkte für das Land Berlin gebührend berücksichtigt. Ziel ist es, mit den Bürgerinnen und Bürgern und Vertretern der Kommission darüber zu sprechen, an wie vielen Stellen unseres Alltags europäische Themen Bedeutung haben. Überall in Europa arbeiten, studieren und leben zu können ist ebenso eine Errungenschaft der EU, wie die Möglichkeit, mit finanzieller Unterstützung einen Teil der Ausbildung im europäischen Ausland zu verbringen und dabei Sprache und Kultur besser kennenzulernen, der Wegfall der Roaminggebühren oder der europäische Verbraucherschutz.